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    Donnerstag, 2. Mai 2024, 20:05 Uhr
    Donnerstag, 2. Mai 2024, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Unter Freunden: Gunnar Kunz – „Achtung, Sie verlassen den demokratischen Sektor“

    Bernhard Lassahn im Gespräch mit Gunnar Kunz
    • Der Titel des neuen Buches von Gunnar Kunz wirft im Untertitel die Frage auf, ob wir gerade das Ende der Freiheit in Deutschland erleben. Es sieht ganz so aus. Gunnar Kunz hat zwölf Romane verfasst, die in der Zeit der Weimarer Republik spielen, und hat sich dazu ausführlich mit den Zeitumständen beschäftigt. Nun nimmt er vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation in den Blick und vergleicht: Was ist ähnlich? Was ist anders? Gunnar Kunz erzählt, dass es ihm körperlich spürbare Beklemmungen verursacht, wenn er erleben muss, wie die Vorschriften strenger und die Freiheitsräume kleiner werden. Er kennt das Gefühl noch aus seiner Jugend, die er in beengten Verhältnissen in der Provinz verbracht hat. Nun leben die Gefühle wieder auf. Damals half ihm eine Art von Musik, die ihn durchatmen ließ und ihm das Gefühl gab, dass neue Türen und Fenster geöffnet werden. Heute setzt er seine Hoffnung auf mutige Einzelgänger, die deutlich machen, dass sie zwar in der Minderheit sind, dass diese aber nicht so klein ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Kommentare
    GuidoBonn
    Klasse! Danke!
    Lese schon im Buch

    Ulric
    Sie werden nicht widersprechen, wenn ich Sie zu den Intellektuellen zähle.
    Dann wiederholen Sie mehrfach: "... mußten irgendwelchen Autoritäten letztendlich doch glauben ..."
    6 von 6 Worten sind Siemens Lufthaken. Natürlich können Sie gezwungen werden. Aber glauben müssen Sie nichts! Sie kennen doch den mit 'Mut' oder 'wagen' und 'eigener Verstand'? Hier noch ein paar !!!!!!, die Sie bitte selbst verteilen.

    Er nu wieder
    Geht mir ähnlich: Bin zweimal geimpft, aus anfänglicher Gutgläubigkeit und Ahnungslosigkei t und mangels alternativen "Inputs", aber habe danach von weiteren Spritzungen Abstand genommen, weil mir das alles zunehmend merkwürdig vorkam, und dann definitiv, als ich über Freunde und Bekannte auch zu den Videos von Gunnar Kaiser, Martin Haditsch, Wolfgang Wodarg, Aya Velazquez etc. kam.

    Zuvor aber konnte ich mir einfach nicht vorstellen, daß die Institutionen, "unsere Demokratie", die sogenannten "Experten", die Politik, die großen "Leitmedien", das RKI und die "Chefvirologen" so korrumpiert waren.

    Ich konnte mir zwar vorstellen, daß sie Fehler begingen und selber übertölpelt wurden, aber hatte trotzdem geglaubt, sie würden wenigstens nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

    Dieses damalige "Urvertrauen" in den Staat, in das mich die öffentlich-rechtlichen Medien über Jahrzehnte hineingelullt hatten, ist heute nachhaltig erschüttert. Und es sind weit und breit keine ernsthaften Ansätze erkennbar, die Mißstände aufzuarbeiten und zu korrigieren. Im Gegenteil: Diejenigen, die das fordern, werden weiterhin dämonisiert, boykottiert, gemieden, ausgegrenzt, bedroht, bestraft, eingeschüchtert und geächtet.

    Immerhin: Das latente Grundgefühl, von den Leitmedien irgendwie subtil gehirngewaschen zu werden, hatte ich bereits lange vor Corona. Das hat sich nun bestätigt. Klarheit wurde geschaffen.
    Wenigstens ein Fortschritt.

    Oberlehrer
    Der Autor Gunnar Kunz ist schon sehr gut informiert.
    Bin aber mal gespannt, ob ihm auch ein grundlegendes verfassungsprak tisches Phänomen bekannt ist bzw das noch zur Sprache kommt.

    Nämlich der in Verfassung nicht vorgesehene Schwiegersohn des Reichspräsidenten, Oskar von Hindenburg. Der mit seinem Klüngel den alten Mann unsauber bequatscht hat. Das hatten wir in der Coronazeit auch - und davor. Angela und die sechzehn Zwerge, die sind und waren in der Verfassung nicht vorgesehen. Diese faktische Entmachtung der Länder war fatal. Das haben ein paar Verfassungsrech tler gesehen, vor allem die vernünftigen und normal denkenden Medien haben das aber nicht ausreichend gegeißelt.

    Dann hatten wir natürlich auch in der Person vom Angela und ihrer Politik eine völlige Übergehung der eigenen Partei - besonders manifest im einsamen Beschluss des Atomausstiegs. Da ist viele Jahre lang Präsidialherr schaft gelaufen, nur hat das niemand merken wollen, weil sie jeden ernsthaften Parteimann von Gewicht verbissen hat. Zuletzt Maaßen.

    Werner Meier
    Die Beeinflussung Hindenburgs scheint wohl eher durch Hermann Göring erfolgt zu sein, wie die britischen Historiker Toliver und Constable in ihrer Galland-Biografie betonen:
    "ln den darauffolgenden Machenschaften mit dem Ziel, Hitler zum
    Kanzler zu machen, spielte Göring eine meisterhafte Rolle. Seine per-
    sönliche Freundschaft mit Feldmarschall von Hindenburg, die auf die
    Kriegsjahre zurückging, erlaubte ihm uneingeschränkten Zugang zu
    Deutschlands alterndem Präsidenten. Hindenburg war gegen Hitlers
    Ernennung, aber Göring verstand es, den alten Herrn vorsichtig zu be-
    einflussen.
    Als Reichstagspräsident organisierte er durch ein Mißtrauensvo tum die
    Absetzung von Franz von Papen als Kanzler. Daraufhin brachte er so
    wohl das Heer als auch Hindenburgs Sohn auf die Seite der Nazis. Da-
    nach gab der alte Feldmarschall schließlich auf: Hitler wurde zum Kanzler
    ernannt. Damit hatte Göring ein politisches Meisterstück vollbracht."


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