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    Erstausstrahlung: Montag, 19. Dezember 2022, 20:05 Uhr
    Montag, 19. Dezember 2022, 20:05 Uhr
    (Wdh.23:05)

    Irrlichter und Fixsterne: Matthias Burchardt im Gespräch mit dem Psychologen Michael Ley

    Matthias Burchardt im Gespräch mit Michael Ley
    • Was wäre, wenn die Corona-Krise auf zynische Weise eine Lösung für eine gesellschaftspsychologische Problemlage darstellen würde? Im Gespräch mit dem Dipl. Psychologen Michael Ley diskutiert Matthias Burchardt heute die Anamnese der Pandemie in Hinblick auf eine Bevölkerung, die von einer Lebensform der unbegrenzten Möglichkeiten überfordert war und sich gewissermaßen nach der Kontrollgesellschaft gesehnt hat. Vielleicht hat dieses Motiv noch stärker als die medial induzierte Angst vor Ansteckung den Boden für das autoritäre Regieren geschaffen. Und was wäre, wenn die Krise der letzten drei Jahre nur zur Ausbildung einer Menschheit des Krieges gedient hätte?

    Kommentare
    GegenWind
    Hallo,

    ich bin sehr lange Indubio Hörer gewesen, dann mit BMU zum KF gewechselt. Das beste und anspruchsvollst e Radio Programm dass ich kenne. BMU und KF bringen mich durch den Wahnsinn dieser Corona & Ukraine Zeit, die Stimme der Vernunft spricht hier wirklich laut und deutlich. Durch KF habe ich auch Matthias Burchardt "kennengelernt", alleine dafür bin ich KF ewig dankbar ;-) Seine Podcasts, alleine oder mit Sven Böttcher sind mit das Beste was ich kenne (einschliesslic h der Sonntagsrunde mit BMU). Alleine die Denkanregungen die er und seine Gäste einstreuen, die neuen Perspektiven die Welt zu sehen und zu verstehen, die hier eröffnet werden, sind jede Spende an KF wert.

    Dieser Podcast wird von mir sofort runtergeladen, den brauche ich für die Ewigkeit (danke für die Möglichkeit überhaupt downloaden zu können).

    Macht weiter so!

    Vogelfrei
    Seit etlichen Wochen bin ich (sind wir...) regelmäßiger Kontrafunk-Hörer und sehr dankbar für das qualitativ hochwertige Programm, dass Lichtjahre entfernt ist vom üblichen durch Zwangsgebühren finanzierten Dummfunk. Diese Sendung hat mich nun bewogen, Ihnen einmal ein Feedback zu geben. Denn die Diskutanten haben unsere Gegenwartsprobl eme auf eine - für mich - neue Ebene gehoben. Das Gute: Man ist nicht gezwungen, ein vollständiges Gedankengebäude entweder zu übernehmen oder abzulehnen, sondern man findet wertvolle Gedankenanstöße, die man in eigener Weise weiterdenken kann. Mir ist jedenfalls deutlich geworden, dass unsere Gegenwart extrem widersprüchlich ist: Extreme Freiheit, die sicherlich vielen Angst macht, neben extremem Zwang, der aber viele entlastet, ihnen Entscheidungen abnimmt, ihnen die Möglichkeit bietet, sich einzufügen in die brave Herde, sich behütet zu fühlen. Tatsächlich verstehe ich die bedauernswerten Jünger Coronas nun besser.
    GeraldKL
    Willkommen in meiner Empfindungswelt - die beschriebene Distanzierung zu Menschen und Meinungen, tue ich (ganz ohne Corona) fast freiwillig seit 45 Jahren. Ich nenne es Feingefühl & Sensibilität - böswillige Menschen Soziopathie. Da kann sich jemand doch glücklich fühlen , nicht wahr....
    Huejos
    Bitte nicht die Gutmenschen-Vegan-Schiene auf Kontrafunk bedienen! Der Herr Psychologe möchte sich doch mal bei der Evolution erkundigen, was uns zu Fleischessern gemacht hat und welche Wirkung dies auf die Entwicklung des menschlichen. Gehirns hatte. Udo Pollmer kann ihn hier gut aufklären (Don't go Veggieu.a.) . Mit "Stimme der Vernunft" hat das Psychologen- Vegan-Getümel nichts zu tun. Dass Lebewesen ums Überleben kämpfen, auch das ist Evolution. Ist es so viel "humaner"(sowieso der falsche Begriff), wenn ein Wolf ein Reh reißt, als wenn es von einem Schuss in Sekundenschnell e stirbt? - Man weiß ja nicht, wo man anfangen soll, wenn Essen nun auch eine moralische Handlung wird. Nochmal: Kontrafunk bitte bei der "Vernunft" bleiben.




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    • Irrlichter und Fixsterne: Matthias Burchardt im Gespräch mit dem Orgelbauer Kristian Wegscheider
      Erstausstrahlung: 02.01.2023 20:05 Uhr

      In dieser Folge spricht Matthias Burchardt mit dem Orgelbauer Kristian Wegscheider über das Leben in Zeiten der Unfreiheit. Wegscheider hat seine Kindheit in Ahrenshoop verbracht und dadurch einen Blick auf die DDR aus der Perspektive der künstlerischen Freiheit gewonnen. Dabei kommt zum Vorschein, dass die machtbewussten Kader in Sachen Schönheit ziemlich unbeholfen sind. Dadurch entstehen Spielräume der ästhetischen Subversion, die Wegscheider genußvoll ausgereizt hat. Ein inspirierendes Gespräch mit einem Tausendsassa der Menschenliebe.

    • Irrlichter und Fixsterne: Matthias Burchardt im Gespräch mit dem Psychologen Michael Ley
      Erstausstrahlung: 19.12.2022 20:05 Uhr

      Was wäre, wenn die Corona-Krise auf zynische Weise eine Lösung für eine gesellschaftspsychologische Problemlage darstellen würde? Im Gespräch mit dem Dipl. Psychologen Michael Ley diskutiert Matthias Burchardt heute die Anamnese der Pandemie in Hinblick auf eine Bevölkerung, die von einer Lebensform der unbegrenzten Möglichkeiten überfordert war und sich gewissermaßen nach der Kontrollgesellschaft gesehnt hat. Vielleicht hat dieses Motiv noch stärker als die medial induzierte Angst vor Ansteckung den Boden für das autoritäre Regieren geschaffen. Und was wäre, wenn die Krise der letzten drei Jahre nur zur Ausbildung einer Menschheit des Krieges gedient hätte?

    • Irrlichter und Fixsterne
      Erstausstrahlung: 04.11.2022 20:05 Uhr

      Matthias Burchardt spricht mit der ehemaligen Dozentin an der Universität Zürich, Dr. Elena Louisa Lange, über ihre Erfahrungen mit Studenten und höheren Universitätsbürokraten im Umgang mit Kritikern des Corona-Regimes. Es geht um gelebte Cancel Culture, biopolitisch korrekte und woke Meinungssoldaten, die Universität als Ausbildungsstätte für künftige Staatsfunktionäre, den Ersatz von Herrschaftskritik durch «Gesinnungskritik», und das Elend einer Kultur der Überproduktion von Eliten.

    • Irrlichter und Fixsterne
      Erstausstrahlung: 28.10.2022 20:05 Uhr

      Matthias Burchardt spricht mit Dr. Titus Gebel über das Konzept der freien Privatstadt als Beschränkung einer Staatsmacht und deren Zugriff auf die Freiheit des Einzelnen. Was leisten Markt und Liberalismus zur Abwehr von Ideologien, und wo sind die Grenzen des Modells einer Gemeinschaft, die sich nicht in einer politischen Weise, sondern als Kunden eines Staatsdienstleisters zusammenfinden? Titus Gebel stellt unsere Idee des Gemeinwesens auf den Prüfstand und sich selbst einer spannenden Diskussion. Woran mag es liegen, dass bei Planung der Städte bisher niemand an den Friedhof gedacht hat?

    • Irrlichter und Fixsterne
      Erstausstrahlung: 14.10.2022 20:05 Uhr

      Er ist ein liberales Urgestein und wird als Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft mit der aktuellen Höchststrafe gelabelt: „Orban-nahe“: Dr. Gerhard Papke gehört zu den wenigen wahrnehmbaren Stimmen der Vernunft im Meer der politischen Irrlichter. Im Gespräch mit Birgit Kelle diskutiert er über das Drama der FDP, warum er 2010 eine Ampel-Koalition in NRW verhinderte, warum wir eine veränderte Migrationspolitik brauchen und wieso die Liberalen auch angesichts bedrohter Bürgerrechte durch die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung den Anschluss zu dieser Steilvorlage verschlafen.

    • Irrlichter und Fixsterne
      Erstausstrahlung: 07.10.2022 20:05 Uhr

      Warum ist eine Landschaft mehr als ein bloßes Ensemble von Betriebsflächen? Was ist Heimat? In dieser Sendung spricht Dr. Matthias Burchardt mit dem Kulturwissenschaftler Dr. Kenneth Anders aus dem Oderbruch über das Leben auf dem Land und den Eigensinn der Selbstversorger. Kann das kulturelle Leben einer Landschaft wieder wachgeküsst werden oder droht uns allen Entwurzelung und digitales Koma? Und: Warum sollten wir uns vor Flipcharts hüten und stattdessen lieber unseren Nachbarn zuhören?

      Wer bis zum Schluss dranbleibt, hört noch einen melancholischen Abgesang auf eine Lichtquelle.