Erstausstrahlung: Freitag, 09.09.22, 20:05 Uhr

„Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 3

Matthias Matussek und Rüdiger Safranski streiten über den Ukraine-Krieg. Muss der Westen das angegriffene Land gegen die russische Armee verteidigen? Oder hat der Westen selber soviel Dreck am Stecken, dass sich Empörung über Putin verbietet? Sind unsere Waffenlieferungen militärisch sinnvoll oder führen sie nur zur Verlängerung des Kriegselends? Dient der ganze Waffengang vielleicht dazu, von der längst angebahnten Wirtschaftskatastrophe in Europa abzulenken? Über diese Fragen offen zu diskutieren, ist in vielen Kreisen nicht mehr möglich. Matthias Matussek und Rüdiger Safranski führen im Kontrafunk vor, wie es geht. Sie sind befreundet, aber sie vertreten ganz gegensätzliche Meinungen und argumentativ fliegen die Fetzen.


Kommentare
Onkel Herbert
Na ja... der Klaus hat aber auch schon immer viel Dohnanyiert, sagte schon Onkel Herbert....
Sigrid Petersen
Ich hatte einen Kommentar verfasst, der aber deutlich zu lang war, um hier abgedruckt werden zu können. Dann nur so viel: Die ehem. Sow-Länder sind seit 1990/91 unabhängige souveräne Staaten, inkl. Ukraine. 10-15 später sind viele Länder der NATO beigetreten, waren also schon vorher aus dem "Völkergefängnis" befreit. Der Maidan-Putsch hat die Ukraine wohl eher unter das US-Diktat gebracht. Russland hat sich nicht gegen NATO-Beitritte, sondern gegen NATO-Militäreinrichtu ngen gewehrt. Dass Russland imperiale Interessen hat, woher kommen solche Weisheiten? Ob Russland völkerrechts widrig gehandelt hat, wird sich noch herausstellen müssen (siehe Christopher Black, Anwalt für Internationales Strafrecht) - die USA haben viele völkerrechts widrigen Kriege geführt.
Das Donbass-Referendum 2014 zur Wiederanglieder ung an Russland hat Russland damals nicht anerkannt. Warum, wenn es doch die Ukraine wieder eingliedern möchte?
Die geostrategische n Interessen der USA seit über 100 Jahren?

irisvet
....Und Minsk wurde auch nicht angesprochen....
Für mich war das Gespräch gar nicht "erbaulich". Klar Meinungsfreihei t, sicher ist Diskussion wichtig. Aber wenn beim Partner keinerlei Sachkenntnis in Sachen Geschichte, Definition Faschismus, Geopolitik, die Ukraine (korrupt, undemokratisch, deutlich nationalsoziali tisch), PsychoanalyDESs e der jungen Politiker- bes. denen mit Stern- (die sind nämlich infantil und gerade NICHT erwachsen) etc. vorhanden sind....
Wenn eine Dämonisierun g Russlands und ein durch nichts begründbares Feindbild die einzige Grundlage
ist, von der ein Mensch alles betrachtet.....
Wenn jemand wegen seines Feindbildes eine völlige verzerrte Realitätswahrnehm ung hat, usw.
Was soll eine Diskussion da bringen? Wem?
Im Gegenteil: Der Mensch ist ein übler Kriegshetzer,
und mit solchen rede ich nicht. Punkt.
Besonders hübsch: ja, die Sanktionen haben Putin leider nicht ruiniert. DESHALB MEHR WAFFEN!!!
Menschliches Elend kennt der überhaupt nicht. Mir ist übel.

Karl Martin
1. Russland des Faschismus zu bezichtigen, ohne einen Blick auf die Verhältnisse in D zu werfen ist gelinde gesagt einäugig. Hierzulande ist die Gleichschaltung von Politik, Medien, der Justiz und den großen Konzernen (Pharma, Rüstung, IT ...) bereits bestens umgesetzt. Statt Nationalismus wird eine globalistische Ideologie gepredigt, Wissenschaft gerät zur Religion, statt Tradition wird das Gegenteil befeuert: weg mit Allem, worauf die Gesellschaft aufbaute (Bildung, Familie, Bindungen, …) Dies sind totalitäre Ideologien, religiöse Wahnsysteme,wie sieauch imFaschismus gepredigt wurden.
2. Die geopolitische Problematik, also Uni- vs. Multipolarität wurde nicht angesprochen. Diese könnte aber den Ukraine-Konflikt zumindest unter einer Perspektive verständlicher machen. Der unipolaren Hegemonie der VSA würde ich eine multipolare Welt vorziehen.

Epomeo
Safranski argumentiert wie meine Oma, die den 2. WK live in Schlesien miterlebt hat und panische Angst vor dem Russen hatte. Fast nach jeder seiner Antwort und leichtem "Kontra" von Matussek, relativiert er seine Argumente und gibt teilweise nach. Mehrere seiner Argumente sind nich nachvollziehbar und nicht belegbar. Habe den Eindruck, dass Matussek absichtlich vermied härter den Philosophen in die Zange zu nehmen und nicht alle Argumente angesprochen wurden. Es ist schwer zu verstehen wie ein 68-er, der damals gegen Kriege demonstriert hatte, jetzt verlangt nach Lieferung von Schwerwaffen ins Kriegsgebiet. Ich denke auf einen 2-ten Wortwechsel mit Rüdiger Safranski könnte man verzichten obwohl ich vor Jahren ihm gerne zugehört habe und seine Bücher im Regal stehen habe.
Frank
Wir erleben die wEnden in Vielfalt: Waffen, Waffen, Waffen schreien die ehemals Friedensbewegte n. Sie sind gegen den europäischen Konsens einer sauberen Kernenergie. Sie wollen die höchst möglichen Preise für Energie, um Deutschland und Europa zu vernichten. Sie fordern die Kriegswirtschaf t und den Mangel, so wie das die Engländer 1939 machen mussten. (Siehe hierzu das neue Buch von Ulrike Herrmann: Das Ende des Kapitalismus). Vielfaltswahn führt zu multiplen Kriegen und Deutschland war schon immer ein Meister, gegen alle Vernunft und Gegner zu kämpfen, die nicht seiner Meinung waren/sind. Russland ruinieren, es tut mir leid, das von einer Grünen zu hören, lässt mich an den Vegetarier aus Braunau denken, an dessen Gemüsegarten ich vor kurzem lag. Trotzdem: das Gespräch war hervorragend und hat die Sichtweisen gut vermittelt. Klarer Gewinner nach Punkten: MM. RS schreit geradezu inbrünstig: „Russland, mein Feind, Feind, Feind“. Die Angst vor einem finalen Schlag wächst .
Ralf Schröder
Ich finde es gut und wichtig, dass KONTRAFUNK konträre Meinungen bietet. Umso mehr, wenn sie von kompetenten Köpfen wie Matussek und Safranski sachlich und engagiert verhandelt werden. Demokratie lebt vom lebendigen Streit/Diskurs über das gesamte Meinungsspektru m hinweg. Das Politik, Mainstream-Medien und immer mehr Bürger das offenkundig anders sehen, ist befremdlich.
Rüdiger Safranski hat an anderer Stelle mal gesagt, dass gute Bücher im Kopf „geräumig“ machen. Genau das wünsche ich mir von KONTRAFUNK. Und hierfür braucht es ein Programm, das die Überzeugung en der Hörer auch herausfordern und nicht bloß bestätigen will.
Übrigens: Ist es nicht interessant, dass die unterschiedlich e Einschätzung des Wesens Putins bzw. Russlands die beiden Diskutanten zu völlig unterschiedlich en, gleichwohl vernünftigen Schlussfolgerun gen führt? Und sollte man sich vor diesem Hintergrund nicht bemühen, ein möglichst guter „Putin-Versteher“ zu werden?

GeraldKL
Ich finde es unglaublich, das sich das Gespräch in diesem kleinen "legitimierten" Rahmen abspielt. Keine Intention - a là Ulrike Guerot - die Vorgeschichte darzustellen.
Der Spiegel berichtete vor 2010, das Deutschland die Ukraine mit Polizeikräften & Ausbildung (Fußball EM) unterstützt. Warum fehlen vollständig die Bio Labore mit ihrer Virenforschung (Victoria Nuland) ?

Es sollte möglich sein an einer Lösung mitzuarbeiten und nicht nur Unterhaltung auf rhetorisch hohem Niveau.

Frost
Eine sehr bereichernde Sendung! Beide Gesprächspartner große Klasse!

Endlich wird mal Verständnis für verschiedene Meinungen möglich durch Fairness und eine Fülle von Argumenten, die nachvollziehbar vorgebracht werden.
So kann eine Überprüfung der eigenen Meinung stattfinden.
Sprachliche Fähigkeiten leuchten mit naheliegender Musik um die Wette.
Ganz und Gloria mit Worten und Argumenten!
Herzlichen Dank für diese Idee eines Diskurses, dessen Dringlichkeit nicht größer sein kann! Wenn es um Krieg geht, sollten wir genau hinhören und uns auch an die Friedensbewegun g erinnern.



Hentzau
Ich fand die Sendung wunderbar! Sie zeigt mehr oder weniger die Meinungen die gerade herrschen, aber auch vor allem das man miteinander reden kann. Das man auf Grund unterschiedlich er Meinungen nicht Feinde sein muss, Freundschaften beenden muss. Ich selber bin auch gar nicht in Ansatz mit Herrn Rüdiger seiner Meinung im Einklang. Aber wenn man nicht auch andere Meinung hört und auch mit denen diskutiert, kann man selber nicht wachsen, reifen, und auch sich selbst weiterentwickel n. Schließlich muss man seine eigene Meinung auch immer wieder in Frage stellen, um sich sicher zu seien das sie noch richtig ist.

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  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 9
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    Dass der „Faust“, das deutsche Nationalepos, aus den Curricula der deutschen Schulen verschwindet, hält er für ein Alarmsignal. Stattdessen soll dort, wie es der Germanist Brenner formuliert, „ein Wimmelbild der Mikroideologien, der Paratheorien und der Neomythen auf der Suche nach dem verlorenen Sinn“ gelehrt werden. Statt Bildung also: Klimarettung, Antirassismus, Postkolonialismus, Black Lives Matter, Cancel Culture, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Letzte Generation, Kampf gegen rechts, No borders, Refugees. Hier ist Widerstand nötig. Dieser muss, und auch das ist zu hören, heftig, entschieden und lautstark geführt werden.

  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 8
    25.11.2022 20:05

    Selbstverständlich boykottiert auch Krawallbruder Matussek die WM, es gibt einfach Wichtigeres, zum Beispiel Fan-Post, die er mit hohem Selbstgenuss verliest – ja, auch dieser Typ hat Fans. Und wieder wird die Gelegenheit genutzt, eine echte Trouvaille aus dem Jahre 1967 vorzustellen – die hippiehafte Anti-Hippie LP „Forever Changes“ der Gruppe Love, die völlig unterging, weil gleichzeitig die Beatles ihr Stgt-Pepper-Wunderwerk herausbrachten. Ansonsten empfiehlt er seinem einstigen buddy Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt, den ukrainischen Verdienst-Orden für seine Kriegs-Propaganda nicht zu laut zu feiern, es ist einfach peinlich – auch wenn es nur einer der dritten Klasse ist.

  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 7
    11.11.2022 20:05

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  • „Irrlichter und Fixsterne“
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  • „Irrlichter und Fixsterne“
    28.10.2022 20:05

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  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 6
    21.10.2022 20:05

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    Wer bis zum Schluss dranbleibt, hört noch einen melancholischen Abgesang auf eine Lichtquelle.

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  • „Irrlichter und Fixsterne“
    23.09.2022 20:05

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    Wie ist es um unsere Hochschulen bestellt? Dr. Matthias Burchardt diskutiert mit seinem Gast Prof. Dr. Michael Meyen über die Auswirkungen der Reformen an den Universitäten, die – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – nicht nur den Charakter von Forschung und Lehre verändert haben, sondern auch die Freiheit der Wissenschaft subtil unterlaufen. Ideologisierung, Discountermentalität, überregulierte Studiengänge und pseudo-ökonomische Steuerungsverfahren ersticken Bildung und Erkenntnisgewinn gleichermaßen. Was bedeutet das für unser Land?

  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 3
    09.09.2022 20:05

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  • „Irrlichter und Fixsterne“
    02.09.2022 20:05

    Keiner zerlegt Schlagzeilen zu vermeintlich statistischen Wahrheiten und Sensationen schneller als Prof. Walter Krämer. Zusammen mit Birgit Kelle diskutiert er in der Talksendung „Irrlichter und Fixsterne“ darüber, wie man objektive Erkenntnisse überhaupt gewinnen kann. Darüber, wie mit angeblich „wissenschaftlichen“ Zahlen Politik und auch Panik gemacht werden kann, aber auch, wie man als Nicht-Experte erkennt, ob Zahlen lügen. Warum sind Prognosen immer falsch, warum gibt es sowieso gar keine Sicherheit und stimmt es wirklich, dass Jogger ewig leben? Antworten hier im Podcast.

  • „Irrlichter und Fixsterne“
    26.08.2022 20:05

    Wie steht es um die Individualität in den Zeiten von Individualismus und Identitätspolitik? Kann sie mehr sein als ein Fetisch? Wird sie nicht durch gesellschaftliche Konstellationen ausgehöhlt? Werden wir als Individuen unterworfen? Gibt es nicht auch die perfide Strategie, dass wir zum Individuum unterworfen werden, um politisch neutralisiert zu werden (divide et impera)? Warum lohnt es sich, weiterhin für die Individualität einzustehen?

    Matthias Burchardt diskutiert diese Fragen mit dem Philosophen und Soziologen Franz Kasper Krönig. 

  • „Irrlichter und Fixsterne“: Matussek! No 2
    19.08.2022 20:05

    Die Welt steht Kopf, die Lage ist verkehrt. Auch in seiner dritten Sendung wäscht Matthias Matussek schmutzige Wäsche und spielt dazu herrlich miesgelaunte Musik von Bob Dylan, aber natürlich auch rotzigen Rock. Außerdem erörtert er, unter anderem, verdächtige Funde in Schließfächern, grüne Vaterlandsliebe sowie lukrative Beraterverträge und satte Gehälter im ÖRR, und auch noch, wer die Kohle fürs Blingbling durch ehrliche Arbeit oder eher anders verdient hat - kurz: Wer vor seinen Gaunereien geahnt hätte, was Matussek für eine Rechnung dafür ausstellt (und sei sie nur verbal), der hätte es sich womöglich anders überlegt.

  • „Irrlichter und Fixsterne“
    12.08.2022 20:05

    „Der Inhalt der Bibel ist nach heutigem Maßstab nichts Nettes, Angenehmes und schon gar nichts Verhandelbares. Wahrheit ist Wahrheit, Gott ist Gott. Punkt“ – sagt die Schweizer Schriftstellerin Monika Hausamman, diesmal Gast bei Birgit Kelle in der Talksendung „Irrlichter und Fixsterne“. Das „in between“ ist nicht ihre Sache, Frankreich ihr Exil, radikal-liberaler Klartext ihr Metier. Gemeinsam diskutieren sie diesmal tatsächlich über Gott und die Welt, darüber, wie Freiheit heute völlig fehlverstanden wird, warum man manchmal die Pflicht hat, das Schweigen sein zu lassen und wieso wir uns in Wahrheit nicht mehr in einem politischen Kampf, sondern in einem Religionskrieg zwischen Politik-Gläubigen befinden.

  • „Irrlichter und Fixsterne“
    05.08.2022 20:05

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  • „Irrlichter und Fixsterne“
    05.08.2022 20:05

    Wie man seine Position behauptet und zugleich im Dialog bleibt, das beweisen in der heutigen Ausgabe von „Irrlichter und Fixsterne“ meisterlich Matthias Burchardt und sein Gesprächsgast Josef W. Kraus – zwei Optimisten, die in der Analyse von Politik, Gesellschaft und Bildungssystem pessimistischer klingen, als ihnen lieb ist. Was ist zu tun angesichts der Schafsgeduld des deutschen Michels gegenüber dem Fachkräftemangel in der deutschen Politik? Welche Befürchtungen und Hoffnungen bestehen im Hinblick auf die allgegenwärtigen Weltuntergangsszenarien? Gemeinsam deuten Burchardt und Kraus die Zeichen der Zeit und schlagen den Bogen von der politischen Analyse auf Landesebene bis zu den großen Fragen des Menschseins.

  • „Irrlichter und Fixsterne“: Birgit Kelle
    22.07.2022 20:05

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    Matthias Burchardt erkundet in seiner Sendung kulturelle Kon-Stella-tionen und Orientierungen. In dieser Ausgabe diskutiert er mit dem Bildungswissenschaftler Thomas Damberger über die Digitalisierung von Schule und Leben. Sind die smarten Geräte wirklich nur dienstbare Werkzeuge, die unser Leben erleichtern? Oder besiedeln sie uns wie Exoparasiten, um uns einzuspinnen in ein Netz von Kontrolle und Steuerung? Vielleicht muss die Maschine erst stillstehen, damit wir die Menschlichkeit wiederentdecken …

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    08.07.2022 20:05

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    Matthias Burchardt erkundet in seiner Sendung kulturelle Kon-Stella-tionen und Orientierungen. In dieser Ausgabe diskutiert er mit dem Autor und Philosophen Gunnar Kaiser über die Melancholie des Niedergangs, die Verwerfungen der Postmoderne und die heilsame Lust, etwas Neues zu tun. Als dritter Gesprächspartner kommt der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa zu Wort, dessen „Buch der Unruhe" einen Fixstern philosophischer Debatten bildet. Die Sendung endet mit einer augenzwinkernden Liebeserklärung an eine verheerende Generation.

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