Erstausstrahlung: Montag, 18.07.22, 20:05 Uhr

„Die Beichte“ – mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff: Hatespeech gegen das Klima

Heute bei “Die Beichte” wirds etwas prollig, nicht zuletzt weil wir den gecancelten Ballermann-Hit „Layla" in der Sendung abspielen und natürlich besprechen. Ist es eine Scheindebatte oder vielleicht doch eine Möglichkeit, Menschen für das Thema Cancel Culture zu sensibilisieren? Auch das Klima lässt uns nicht los, wenngleich die Hitzewelle eher ein Wellchen zu sein schein, denn man hat sich offenbar verrechnet. Kann ja mal passieren, gewarnt wurde dennoch, sicher ist sicher. Und zu kritisch will man dem Klima gegenüber nicht sein, denn Hatespeech geht uns alle etwas an!


Kommentare
Wuffi
die frauen nationalmanscha ft musste wohl mal gegen die C - jugendmanschaft der jungs spielen ( ka hab gehört sind so 12-13 ) und hat wohl 10 zu NULL aufn sack bekommen...
wieso sollte man das dann geil finden ?
grüsse

Joama
Dass Männer und Frauen einander „geil“ finden, wie es in dem Lied heißt, ist etwas normales und natürliches. Warum soll man das nicht aussprechen? Natürliche Gefühle um der Ideologie willen zu leugnen und zu verbieten ist menschenfeindli ch!!!

Unter der Wokeness sind wir in einem neuen moralinsauren Puritanismus gelandet, in einer Lust- und Körperfeindl ichkeit, die ihren Platz im 19. Jahrhundert hat. Ich hoffe inständig, dass sich dieser Trend wieder umkehrt, dass wir einander wieder ideologiefrei Spaß gönnen werden und das schöne Motto „Leben und leben lassen“ wieder gelten wird.

Schluss mit dem Gouvernantensta at! Erwachsene mündige Bürger, die feiern wollen, brauchen kein Kindermädchen, das ihnen vorschreibt, welche Lieder sie hören dürfen und welche nicht!

Ballermannsongs und Karnevalslieder sind Teil der deutschen Kultur wie die Werke von Goethe, Schiller und Brecht. Ich liebe beides – jedes zu seiner Zeit. Zensur ist ein NO GO, muss ein NO GO sein, hier wie dort.

Joama
Jasmin behauptet, das Layla-Verbot sei kein Fall von Zensur, weil es nicht direkt vom Staat ausgeht. Dem widerspreche ich. Die Stadt Würzburg ist eine obrigkeitliche Instanz. Aber auch von mächtigen nicht-staatlichen Organisationen, wie Twitter, Facebook und Youtube, auf die Menschen zum Kommunizieren angewiesen sind, wird politisch motivierte Zensur ausgeübt.

Das ist ja das Erschreckende an der heutigen Situation: Zensur ist allgegenwärtig; sie wird potenziert durch Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. Dabei gibt es, im Gegensatz zu den totalitären Unterdrückungssyst emen der Vergangenheit – Inquisition, Nationalsoziali smus, Kommunismus – keine zentrale staatliche Behörde, von der die Knebelung der freien Rede ausgeht. Der Zensor ist der Zeitgeist, dem eine kleine Minderheit aktivistischer Ideologen ihren Stempel aufdrückt. Den Rest besorgt die Denkfaulheit und Anpassungsberei tschaft der Masse und der Funktionäre, die mit dem Strom schwimmen und keinen Ärger haben wollen.

Detlef Hüttig
Es fließt so aus Jasmin heraus, die Beichten, die keine sind. Es erinnert mich an das Rumgeschwätze meiner „Jungzeit“ Hauptsache irgend jemand sagt irgendetwas. „Ich finde die Sendung gut, man lernt nicht daraus - wie Werbung aus dem Fernsehen, wie das Dschungelcamp“ - Zitat meines Freundes, der da mithörte.
Mal hören, wie lange ich aufs Hören noch Zeit verschwende.

Joama
Der Kritik schließe ich mich nicht an! Mir gefällt die Sendung von Folge zu Folge besser. Klar – sie hat einen eigenen Ton, von jungen Leuten für junge Leute. Aber das ist gut so! Als älterer höre ich sie übrigens auch gern. Weiter so!
Donna Pablo
Und, ja genau, welche Beichte eigentlich???
Das ist reines Laberformat, was in meinen Ohren schmerzt...

Donna Pablo
Ich habe mir 3 Folgen angehört und auf die Letzte dann verzichtet. Dies ist wirklich die einzige Sendung auf Kontrafunk, welche ich nicht ertragen kann...

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  • „Die Beichte“
    25.07.2022 20:05

    Nikolai Binner ist ein Komiker, der laut taz einen “vulgären und aggressiven Stil” pflegt, und da würde er nicht mal selber widersprechen. Nikolai ist ein Grenzgänger, der genau dahin geht, wo es wehtut, und so schmerzhaft lustig sind auch seine Beichten. Es wird auf jeden Fall politisch inkorrekt, auch ein bisschen schwurbelig. Die Scham steht der Moderatorin Jasmin Kosubek förmlich ins Gesicht geschrieben - gut, dass wir hier nur Audio machen.

  • „Die Beichte“ – mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff: Hatespeech gegen das Klima
    18.07.2022 20:05

    Heute bei “Die Beichte” wirds etwas prollig, nicht zuletzt weil wir den gecancelten Ballermann-Hit „Layla" in der Sendung abspielen und natürlich besprechen. Ist es eine Scheindebatte oder vielleicht doch eine Möglichkeit, Menschen für das Thema Cancel Culture zu sensibilisieren? Auch das Klima lässt uns nicht los, wenngleich die Hitzewelle eher ein Wellchen zu sein schein, denn man hat sich offenbar verrechnet. Kann ja mal passieren, gewarnt wurde dennoch, sicher ist sicher. Und zu kritisch will man dem Klima gegenüber nicht sein, denn Hatespeech geht uns alle etwas an!

  • „Die Beichte“ – Mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff – Folge 3
    11.07.2022 20:05

    Und dann kam das N-Wort. Der Rapper SchwrzVyce wurde durch die Coronazeit politisiert, bekommt auf seinen Konzerten Besuch von der Antifa und scheut weder die harsche Kritik aus der schwarzen Szene noch hitzige Debatten. Ende 2021 nahm er einen Vergleich von Bild-Moderator Claus Strunz als Vorlage für einen Song, in dem er auf die Stigmatisierung und Benachteiligung von Ungeimpften hinweist: „Als Ungeimpfter bist du hier der N****r“. Mit dem systemkritischen Musiker sprechen wir über Spaltung durch ethnische Sprachverbote, Corona in der Familie und warum uns der Dauer-Medienzirkus davon ablenkt, auf unser Inneres zu horchen.

  • „Die Beichte“ – mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff: Querleser
    04.07.2022 20:05

    In der heutigen Ausgabe der “Die Beichte” stellen sich Jasmin Kosubek und Aron Morhoff einmal ordentlich vor und geben zu, den absoluten medialen Sündenfall begangen zu haben. Außerdem darf eine Evaluierung der Evaluierung nicht fehlen, damit ist der Bericht des Sachverständigenausschusses gemeint, der weitreichenden Interpretationsspielraum lässt. Wir fragen uns: Ist die Presse das unmoralischste, was es gibt? Darüber hinaus haben wir uns angeschaut, wie der „Kontrafunk" in der Presse rezipiert wurde. Einen “woken” Artikel gab es von Übermedien, den wir natürlich mit großem Interesse gelesen haben.

  • „Die Beichte“ – mit Jasmin Kosubek und Aron Morhoff
    27.06.2022 20:05

    „Gibt es Mehrgeschlechtlichkeit? We doubt it." - Jeden Montag beichten sich Jasmin Kosubek und Aron Morhoff, was sie vielleicht manchmal denken, aber nicht aussprechen würden. Das kann kontrovers oder völlig trivial sein. Den Einstieg macht das Dauerthema „Woko Haram“, das für die Journalistin Judith Sevinç Basad zur Kündigung bei der BILD geführt hat. In einem offenen Brief an Springer-Chef Mathias Döpfner bedauerte Basad, dass das Blatt vor den immer absurderen Forderungen und Behauptungen des Woke-Mobs spuren würde. Auch Jasmin und Aron beichten, dass sie die Biologie unter dem Regenbogen nicht immer ganz nachvollziehen können. Zusammen mit ihrem Gast versuchen sie es in dieser Ausgabe zumindest.

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