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    Montag, 18. März 2024, 5:05 Uhr
    Montag, 18. März 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 18. März 2024

    Andreas Peter im Gespräch mit Klaus-Rüdiger Mai, Richard Drexl und Syp Wynia – Kontrafunk-Kommentar: Markus Vahlefeld
    • In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai über dessen neues Buch „Die Kommunistin Sahra Wagenknecht“. Der Luftwaffenoberst a. D. Richard Drexl, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, berichtet über „Kriegswirtschaft“ und erörtert die Frage, ob Deutschland eine solche benötigt, um seine gewachsenen militärischen Aufgaben und Verpflichtungen angemessen zu erfüllen. Warum in den Niederlanden die Regierungsbildung gescheitert ist und nun eine sogenannte extra-parlamentarische Regierung die Krise beilegen soll, erklärt uns der niederländische Journalist Syp Wynia. Schließlich widmet sich Markus Vahlefeld in seinem Kommentar der Klimagerechtigkeit.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Klaus-Rüdiger Mai

      Sahra Wagenknecht, die Kommunistin

    • Kontrafunk im Gespräch mit Richard Drexl

      Kriegswirtschaft

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Syp Wynia

      Extraparlamentarische Regierung in den Niederlanden

    • Kontrafunk-Kommentar von Markus Vahlefeld

      Der Ethikrat und die „Klimagerechtigkeit“

      Sie ist das lächelnde Gesicht des Totalitarismus, der fleischgewordene gute Wille zur Macht, und statt einfach mal die Klappe zu halten, muss sie da weitermachen, wo sie nach Corona nicht aufgehört hat: die Bürger des Landes zu drangsalieren. Und warum? Weil sie es kann! Ich spreche von Alena Buyx, die letzten Mittwoch als Vorsitzende des deutschen Ethikrates bei einer Pressekonferenz die Stellungnahme des Rates zum Thema „Klimagerechtigkeit“ vorstellte. Und weil es dem Ethikrat nicht an Geld mangelt, wurde diese Stellungnahme gleich als kleine bunte Broschüre gedruckt und flächendeckend verteilt. Der Titel der Broschüre ist mit dem Foto einer Menschenmenge versehen, aus der heraus ein Pappschild mit der Aufschrift „Climate Justice Now“ groß hochgehalten wird. „Climate Justice Now“ – „Klimagerechtigkeit jetzt!“ – das ist der Jargon der Luisa Neubauers und Greta Thunbergs, den der Ethikrat nun hochoffiziell als Staatsethik installieren möchte. Diese Ethikrats-Vorsitzende versucht noch nicht einmal mehr, den Anschein zu erwecken, sich von den dreistesten Klimaaktivisten zu distanzieren. Warum hat sie nicht gleich ein paar Klimakleber beim Fahrbahnblockieren aufs Titelbild gehoben, mit der Überschrift „Handeln jetzt“? Vom Ethik- zum Aktivistenrat, das scheint in Deutschland nur ein kleiner Schritt zu sein. Und so sprach Alena Buyx – ich zitiere jetzt: „Da sind alle gefragt – Parteien, Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft –, um neue Perspektiven für ein gutes Leben in einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft ohne weiteres Wachstum von Konsum und Ressourcenverbrauch zu entwerfen.“ Bla, bla, bla 

      Der Ethikrat setzt sich übrigens aus 26 Mitgliedern zusammen, von denen die eine Hälfte vom Bundestag, die andere von der Bundesregierung bestimmt wird. Während etliche Moraltheologen unter den Mitgliedern sind, fehlt eine ökonomische Expertise vollständig. Und die Vorschläge der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag zur Besetzung des Ethikrats wurden selbstverständlich abgelehnt. Weil eben Moraltheologen so viel von Wirtschaft verstehen, wird „Degrowth“, Staatswirtschaft und Nullwachstum als Lösung für den Klimawandel empfohlen. Das erinnert an einen bekannten deutschen Kinderbuchautor, der sich in der Rolle als Wirtschaftsminister gut gefällt und der Deutschland bei den für 2030 festgelegten Klimazielen kürzlich auf gutem Kurs sah. Da hat er zweifelsohne recht, der Habeck Robert, denn Abwandern der Investitionen und Niedergang der deutschen Industrie sind bekanntlich das Beste dafür, Vorreiter in der Klimapolitik zu sein. Rezession klingt so abwertend; nennen wir es doch einfach „Erreichung der Klimaziele“, wie sie der Ethikrat vorschlägt. In den Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Ethikrats am Ende des Papiers heißt es dann: "Den Akteuren in Medien und Politik kommt besondere Verantwortung zu, einen konstruktiven, lösungsorientierten Diskurs zum Klimawandel zu ermöglichen und zu führen." Und weiter: "Sachlich kaum fundierten Zweifeln sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit gewidmet werden."

      Zweifeln nicht erlaubt klingt zwar irgendwie ethisch nicht ganz einwandfrei, aber es geht ja auch darum, Innenministerin Nancy Faeser eine Vorlage zu liefern, Kritiker der Klimapolitik als staatsgefährdend einzustufen, immerhin kommen sie ihrer „besonderen Verantwortung“ nicht nach. Woran das einen erinnert? An die berühmt-berüchtigte sogenannte konstruktive Kritik, die allein erlaubt war im Sozialismus der DDR. Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass sich drei Mitglieder des Ethikrates sehr vehement gegen dieses Papier gestemmt haben, und das auch öffentlich. Sie kritisieren die Ausblendung der ökonomischen Folgen und die massiven Eingriffe in die Freiheit der Bürger und fragen schließlich, „weshalb es den mündigen Bürgern nicht selbst überlassen bleiben soll, die Ziele ihres jeweiligen politischen Engagements autonom zu bestimmen“. Donnerwetter! Ob darauf Frau Buyx eine Antwort hat? Nein, hat sie natürlich nicht. Was sie aber hat, ist diese unerklärliche Sicherheit, dass die nächste Wahl für die Ihren – also die Grünen – schon nicht verloren geht. Woher sie diese Sicherheit nimmt, vermag ich nicht zu sagen, aber dass die, die gerade an der Macht sind, die Demokratie, die Marktwirtschaft, das Grundgesetz so weit aufbohren werden, dass ihre Macht gesichert bleibt, das ist in den letzten Wochen deutlich geworden. Nur demokratisch muss es halt aussehen!

    Sponsor dieser Sendung:

    Hofmanufaktur vom Huttenberg

    Sponsor dieser Sendung: Hofmanufaktur vom Huttenberg
    Kommentare
    der Lausitzer
    Obwohl ich die Ansichten des ehem.Bundeswehrobers t nicht teile, so bin ich doch der Meinung, das auch solche Stimmen im Kontrafunk zu hören sein sollten. Sonst gleicht der Sender doch dem Staatsfunk wo abweichende Meinungen nicht gehört werden.
    So kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Betreutes Denken haben wir schon genug.

    germainer
    Hielten Sie es für eine gute Idee, werter Herr Vahlefeld, oder rieten Sie
    mir eher ab - sagen wir, wegen Bedenken sowohl rein ethischer als auch
    ästhetische r Art -, wenn ich vorschlage, den Refrain eines Camping-Liedes
    einfließen zu lassen? Der geht so [entnommen der 'liederkiste']:
    "Do laachs do dich kapott, dat nennt mer Camping,
    do laachs do dich kapott, dat fingk mer schön,
    wenn em Zelt de Möcke un de Hummele dich verjöcke,
    un do kanns dann nit eraus em Rähn."
    Natürlich müßte dieses Liedgut ein wenig auf unseren Fall hin zugeschnitten,
    also modifiziert werden - aber meinen Sie nicht auch, daß es passen tät?

    Winnie Schneider
    Ich bin begeistert: Vom klugen und kritischen Echo der in den Kommentaren versammelten Hörerschaft ! Chapeau!
    Cassiodor
    Drexl ist einer der Kalten Krieger, die bei Tichys die Position in Sachen Ukraine dominieren - leider völlig einseitig im Sinne des US-Militärkomplexes (wie dereinst schon Tomas Spahn, RIP). Einem solchen Brandredner von der überteuerte n BW-Hilfstruppe muss man nicht auch noch beim Kontrafunk eine Bühne bieten. Wenn der Kontrafunk sein Profil wahren will, sollte er besser darauf achten, eigenständigen Köpfen das Wort zu geben. Bei Beziehern von Staatspensionen ist das schon mal nicht der Fall.
    Kat
    Können wir bitte aufhören, faschistische Militaristen zu interviewen, wir machen uns sonst mit-schuldig am aktuellen und kommenden Elend der Menschen?!


    Lilith
    Herr Mai postuliert, daß viele Wählerschich ten nicht mehr bedient werden. Ich denke, daß das Problem eher darin liegt, daß sich zu viele Bürger dieses Landes, egal welchen Alters, zu wenig mit Politik, dem Parteien(un)wes en beschäftigen und sich zu viel auf das "politische" Geplärre der Politiker und des zwangsfinanzier ten Regierungsfunk verlassen. Wenn ich im Bekannten- und Verwandtenkreis das Thema der aktuellen Politik anschneide stelle ich immer wieder fest, daß bis auf wenige Ausnahmen die hohlen Sprechblasen des Mainstream nachgeplappert werden...
    Lilith
    Deutschland hat eine gewichtige Stimme... ich lach mich tot! Das läuft unter der Überschrift "Das war einmal und es war einmal schön". Heute ist Deutschland das Negativbeispiel der Welt und entspricht dem, was mein Lehrmeister mir immer gesagt hat: Guck dir an, was verkehrt ist, dann machst du es automatisch richtig. Sollte man Scholz, Habeck und Konsorten ins Stammbuch schreiben!
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    „Bleiben Sie uns gewogen“ – mit diesem Satz beendete Andreas Peter die heutige Sendung. Das fällt mir zunehmend schwer! Vor allem in letzter Zeit frage ich mich immer öfters, was am Kontrafunk eigentlich noch kontra ist? Das Interview mit diesem Bundeswehr-Offizier hätte ich genauso gut im ZDF oder auf NTV hören können – da wäre kein Unterschied erkennbar gewesen. Warum bietet man solchen Kriegstreibern und Waffenlobbyiste n eine Plattform? Die von ihm befürwortete Lieferungen von Taurus-Marschflugkörpern (Militärjargon „Gerät“ = Mordinstrument) führt mit Sicherheit zur Zerstörung Europas – spätestens, wenn so ein Ding im Kreml einschlägt. Ich empfehle dazu das Interview mit General Harald Kujat (https://www.youtube.com/watch?v=jCMJPa9s2t4&t=4s). Zudem fand ich die völlig unkritischen und teilweise sogar zustimmenden Fragen von Herrn Peter beim Interview mit diesen Bellizisten unerträglich.
    Schon klar, dass der Kontrafunk als Sender mit neoliberalem Anstrich auch einem Autor wie Klaus-Rüdiger Mai und seinem Machwerk „Die Kommunistin“ eine Plattform bietet. Die Frau vertritt m. E. eindeutig die Politik einer früheren sozialliberalen Regierung unter Willy Brandt und ist alles andere als eine Kommunistin. Offensichtlich kann man sich gegen ihre Popularität nur noch dagegen wehren, dass man sie als solche diffamiert. Der einzige Lichtblick heute war der Kommentar von Markus Vahlefeld.

    eisenherz
    Nun ja, bei Frau Wagenknecht und ihrer neuen Partei heißt es abwarten und sehen welche Personen als Führungsrieg e sie um sich scharrt.
    Eine neue Partei gründen, ist das eine. Parteimitgliede r sammeln das andere. Unter denen dann die zu finden, die der Linie von Frau Wagenknecht zu folgen bereit sind, das ist etwas ganz anderes. Zumal dann, wenn eine Partei so sehr auf den Erfolg von einer Person, wie von Frau Wagenknecht zugeschnitten ist.
    Wie es in extremen Auswüchsen zu beobachten war, wie bei der Piratenpartei, wie die schon nach kurzer Zeit von den eingeschleusten Trojaner von der Antifa, von den Grünen, von den Linken von überall her gekapert und zerstört worden ist. Sich dem Panzer der jeder neuen Partei entgegenkommt, den Parteien der Nationalen Front und den gleichgeschalte ten Medien zu widerstehen, das ist schwer und entscheidet die Zeit.

    eisenherz
    Der Luftwaffenobers t a. D. Richard Drexl. Wer ist denn der für einer?
    Zumindestens an einer Stelle in dem Gespräch fängt er jeden Satz mit:" DIE Deutschen müssen, sollen...", an.
    Er spricht nicht als Deutscher von:" WIR Deutschen sollen, müssen, können, dürfen nicht...". Viel besser kann einer der hören will nicht erkennen in welchem Auftrag der Mann bei der deutschen Bundeswehr unterwegs ist. Gesteuert von fremden, von US-Interessen.

    Gleich den vier abgehörten Bundeswehroffiz ieren die in den USA auf US-Interessen getrimmt wurden und sich schon mit ihrem englisch/ deutschen Kauderwelsch zu erkennen geben wem sie wirklich zu Diensten sind.

    Rafael
    Achtung, U-Boot!!! Liebes KF aktuell Team, offenbar ist es Unbekannten gelungen, heute morgen einen Beitrag des Deutschlandfunk s oder ähnlicher NATO-naher Quellen in euer Programm einzuschleusen (Interview mit Oberst a. D. Drexl). Bitte die undichten Stellen sofort ermitteln und schließen, damit auf eurem Sendeplatz nicht demnächst auch noch Rüstungslobb yisten und Kriegsbesoffene wie Strack-Zimmermann, Kiesewetter oder Hofreiter zu Wort kommen. Wäre doch schade, wenn man den KF wg. solcher Angriffe nicht mehr hören könnte...
    eisenherz
    Es regnet
    https://pbs.twimg.com/media/GGm9dyFXMAA_Gi6?format=jpg&name=900x900

    VDB
    Unterirdisch! Das Interview wurde vom netten Herrn Peter unterirdisch geführt, denn, was der Oberst sagte, war skandalös: Er wies vollmundig die Forderung nach Kriegswirtschaf t zurück, um dann den Rest des Interviews in einer Weise über Kriegswirtschaf t reden zu können, die den Sozialstaat - "andere Prioritäten" -, die soziale MARKTWIRTSCHAFT - "Abnahmegarantie n für die Waffenherstelle r" -, die Friedensverpfli chtung des Grundgesetzes in einem Wortschwall abräumten, so dass der von mir eigentlich geschätzte Moderator Andreas Peter wohl nicht hinterher kam...Noch mehr solche Interviewpartne r und ich zahle meinen freiwilligen Kontrafunk-Beitrag nicht mehr und mach ganz schlechte "Presse"!
    Klaus W.
    Beim unerträglichen Transatlantiker , NATO-Bellzisten und politischen Wirrkopf Drexl habe ich heute abgeschaltet. Anscheinend kennt der Herr weder die deutsche Geschichte, noch das Grundgesetz und die zahlreichen deutschen Versprechen nach 1945. Warum gibt der Kontrafunk derartigen Gestalten noch eine Bühne? Für heute reicht es - morgen mache ich einen neuen Versuch mit dem Kontrafunk.
    fa
    Warum habt ihr Herrn Drexl nicht gefragt, wie es denn mit der Priorität wäre, wieder in Diplomatie und Verhandlungsges chick zu investieren? Ausbildung, Kader, ...??? Die richtige und einzige Priorität kann doch nur Frieden heißen? Wer Waffen produziert begiebt sich ethisch auf Mörderterrai n. Frau Buyx macht dann aus uns klimagerechte Mörder, toll!!! Wann finden wir wieder heraus aus dem Irrenhaus?
    MEDIAGNOSE Politikblog
    Oberst a.D. Drexl verkennt den Sachverhalt, das Präsident Putin die NATO niemals konventionell angreifen wird. Er hat nicht im entferntesten die Mittel dazu. Das belegt ganz offen diese Seite:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/379080/umfrage/vergleich-des-militaers-der-nato-und-russlands/#:~:text=Rechnet man die Reserveeinheite n sowie,liegt bei 1,33 Millionen.

    Putin, neben Chi der besonnenste und intelligenteste Mann der aktuellen Politikergenera tion , hat nur ein "Pfund". Seine hochmorderne Nuklearwaffe. Die wird er niemals offensiv einsetzen. Deshalb sollte der Westen mal einen Gang zurückschalten . Die Bundeswehr ist meines Erachtens eine tote Armee. Sie reicht nur noch zum Geldverdienen. Nicht der Soldaten, der Zulieferer von völlig unnötiger Militaria. Europa sollte alles tun, damit die USA der NATO als Mitglied gewogen bleibt. Alles andere sind nur Scheinaktivitäten ohne Sinn. Außer für die, ich wiederhole micht, die sich daran eine goldene Nase verdienen. Dass sich der Westen in den Ukraine-Bürgerkrieg !! eingemischt hat, war ein Riesenfehler. Das 'Russland darf nicht gewinnen' mit seinen möglichen Konsequenzen, könnte der Untergang des Europas des Westens werden. Sie wissen nicht, was sie tun, unsere kriegsbegeister ten Politikdarstell er. Das ist meine Meinung.

    Rüdiger Stobbe www.stromdaten.info

    konrad
    Als Sprachrohr des Neoliberalismus muss der Kontrafunk natürlich S. Wagenknecht diffamieren und verhindern (1) und außerdem die Kriegswirtschaf t befördern und keinesfalls in Frage stellen (2). Alles ganz folgerichtig.
    Was im 3. Gespräch vorkam, habe ich nicht verstanden.
    Man könnte auch den DLF einschalten.

    HZieme
    Habe das Interview mit Klaus Rüdiger Mai gehört. Sarah Wagenknecht wird darin nicht diffamiert. Eher bewirbt ein Autor hier sein Buch. Unter anderem was er zur Verschiebung der politischen Perspektiven Links und Rechts sagt, zeigt doch, dass er ohne Scheuklappen unterwegs ist. Persönlich halte ich die Marktwirtschaft für die dem Menschen am ehesten entsprechende Ordnung. Beobachte aber, dass seit dem Ende der kommunistischen (totalitären) Regime das global operierende Großkapital die Fessel des Sozialen glaubt, ablegen zu können. Meine, die Verwerfungen der letzten Jahre haben damit zu tun und nicht mit „dem Kommunismus“. Die Frage heute ist eben nicht Links oder Rechts, sondern ob wir als freie Bürger selbstverantwor tlich in Respekt voreinander leben wollen oder uns wie Untertanen fragwürdige Werte diktieren oder schmackhaft machen lassen wollen.
    Kat
    Danke @Konrad, ich empfinde es genauso und habe keine Lust mir mein Frühstück zu verderben, durch das neuerliche Abdriften der Sendung in ganz, ganz finstere Richtungen. Ohne mich!
    Wegeli
    Steht das Friedensgebot nicht irgendwo im Grundgesetz? Warum muss man einem der korruptesten Ländern überhaupt Waffen liefern, dass ein vorzeitiges Kriegsende hinauszögert? Klar, wegen der Demokratie gelt... Unfassbar.
    Dokikik
    Bei seinen "Prioritäten" vergaß "König" Drexl zu erwähnen, dass man unbedingt ja auch wieder Menschen braucht, die sich totschießen lassen!
    Unglaublich!
    Und das im Kontrafunk!

    Wegeli
    Fand ich auch...
    Kurt Brakelmann
    Herr Drexl ist auch ein knallharter transatlantisch e Falke. Als schlechte für ihn und sollen seine Kinder bitte sofort an die Front.
    Sorry, aber unterirdisch dieses Interview.

    Wegeli
    Dann wäre der Kriegs Fanatismus schnell zu Ende...

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