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    Montag, 17. Juni 2024, 5:05 Uhr
    Montag, 17. Juni 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 17. Juni 2024

    Gernot Danowski im Gespräch mit Marcel Odermatt, Jonas Greindberg und Silke Kumar – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig
    • Die Ergebnisse der am Sonntag zu Ende gegangenen Ukraine-Konferenz im schweizerischen Bürgenstock-Resort sind überschaubar. Bei dem großen Auflauf von knapp hundert Delegationen ist es dennoch interessant zu wissen, was dort besprochen wurde. Wir haben dazu den Journalisten Marcel Odermatt von der Schweizer „Weltwoche“ im Gespräch. Zudem werden wir in dieser Ausgabe über Influencer sprechen und wie weit sie in Deutschland von der Bundesregierung unterstützt werden. Zu Gast hierzu ist der Journalist Jonas Greindberg. Den besten Wachstumserfolg für Pflanzen verspricht Torf, aber vom Torf will man aus Klimaschutzgründen weg. Im Gespräch mit Silke Kumar vom Torfwerk Moorkultur Ramsloh in Niedersachsen klären wir die Frage nach den Folgen der Torfersatzstrategie. Und immerhin ist in Deutschland ja gerade Fußball-EM. Den Kommentar den Tages zum Thema hören Sie von Frank Wahlig.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Marcel Odermatt

      Eindrücke von der Bürgenstock-Konferenz

    • Kontrafunk im Gespräch mit Jonas Greindberg

      Finanzielle Unterstützung von Influencern durch die Bundesregierung

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Silke Kumar

      Folgen der Torfersatz-Strategie des Bundes

    • Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig

      EM-kaschierte Ampelkrise

      Haben die Zuschauer im Stadion ihre Lektion gelernt? Im Zweifel hilft der öffentlich-rechtliche Moderator nach. Einigkeit und Recht und Freiheit … da fehlt doch was, genau, und Vielfalt, vor allem Vielfalt. Die Nationalhymne wird queer-technisch erweitert. Der brave Mann hat seine Lektion gelernt. Da ist die Ampelbotschaft angekommen. Während die einen kicken, versuchen sich die anderen im Zusammenspiel. Noch hat der Kanzler nicht nö gesagt. Er kommt zum Krisengespräch in die SPD-Zentrale. Die starke Stimme in Europa, so ließ er sich von den SPD-Wahlstrategen bezeichnen. Irgendwann merkt selbst der geduldigste Wähler, dass Werbung und Wirklichkeit doch zwei unterschiedliche Sachen sind. Ist das noch Politik oder bereits Kabarett? Die hellste Kerze auf der SPD-Torte, Vorsitzende Saskia Esken hat deutlich gemacht, was Sache ist. Wir machen gerade so weiter, wie wir bei der Europawahl gescheitert sind. Nichts war falsch, auch wenn der Schmerz zum Schreien einlädt. Esken verhindert vor allem eine Debatte über ihre Leistung als Parteichefin. Der Überlebensinstinkt funktioniert. Die Illusion: Ich mache nie was falsch. Und Kanzler Scholz? Alle Phrasen aufgebraucht. Da ist nichts mehr, was man noch hören möchte. Für ältere Semester und Liebhaber des Stummfilms: Olaf Scholz ist ein Buster Keaton der deutschen Politik. Tragisch irgendwie, erduldend. Immer die gleiche Miene. Von Saskia Esken hat er sich volles Vertrauen aussprechen lassen.

      Dass seine Partei Schwindsucht und Tuberkulose und Cholera auf einmal hat, ficht ihn nicht. Die Aufgabe: einen Bundeshaushalt aufstellen. Da fehlen Milliarden. Wie ungezogene Plagen fordern seine Minister Geld, was nicht da ist. Obwohl noch niemals so viel Steuergeld eingesammelt wurde. Eigentlich müsste die Steuerfahndung an diesen Haushaltsverhandlungen teilnehmen. Was im Umweltministerium mit milliardenschweren Klimaprojekten in China geschah, kommt der Veruntreuung von Geldmitteln nahe, was mit dem Abschalten der letzten Atomkraftwerke geschah, könnte zum Fall für die Staatsanwaltschaft werden. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss wäre schon mal die Vorstufe. Was macht Klimaminister Habeck? Für sein Social-Media-Team tauscht er das weise Hemd mit einem rosa Fußballtrikot, schnappt sich zwei Bier und sagt, die Arbeit müsse mal warten. Jetzt Fußball. Die Illusion: Er interessiere sich für Fußball. Auf einer Fanmeile wurde der Minister in seinem rosa Trikot nicht gesehen. Wie der Finanzminister versucht, Milliarden zu mobilisieren, passte auf jede Zaubershowbühne. Großes Illusionstheater. Reine Magie – nichts dahinter. In zehn Tagen müsste ein Bundeshaushalt stehen. Eigentlich. Die Ampelisten verstecken sich hinter der Fußball-Europameisterschaft. Es gelingt nicht. Sie waren nie ein Team mit einem gemeinsamen Ziel. Jeder für sich. Den einen das Bürgergeld, den anderen Klima-Illusion und Atomaus. Innenministerin Faeser entwirft als Staatsgouvernante Verhaltensregeln für Bürger und Fußballfans. So sehen Loser aus. 

      Wir müssen zusammenstehen, tönt es aus der Koalition. Ohne die fürsorgliche Regierung stürze das Land in eine Krise. Wir lieben doch alle Menschen, nur die Menschen verstehen uns nicht. Die Posse kippt ins Tragische. Diese Regierung ist nicht in der Krise. Diese Regierung ist die Krise. All ihre schönen Vorhaben scheitern an der Wirklichkeit. Von Wärmepumpe über Migration, von der Kriegspolitik bis zu den Maul-halte-Gesetzen. Jetzt kommen die Finanzen dazu. Jetzt ist es ernst. Wegducken hilft nicht weiter. Was würde geschehen, wenn diese Koalition tatsächlich platzte und der Haushalt scheiterte? Nichts würde passieren. Das Land bekäme eine Verschnaufpause. Keine Drangsaliererei durch Gesetze und Verordnungen. Keine Nazi-Bürgerbeschimpfungen mehr. Die nächste Epidemie wäre abgesagt. Es war ja nicht alles schlecht gewesen. Die ganze Ampelregierung mit dem mediokren Personal wäre ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen dürfte. In der Europameisterschaft steht das nächste Spiel der Nationalmannschaft an. Die Kicker können es besser als beim letzten Mal machen. Aber für die Ampel gilt: Alle Chancen vertan, die nächste Krise kommt bestimmt. Da ist das Finale furioso nicht mehr weit. 

    Kommentare
    TinaDD
    Zum Thema Torfabbau möchte ich eine Ergänzung bringen. Ich verstehe, dass Torf ein sehr geeigneter und für Gartenbetriebe wahrscheinlich eher unverzichtbarer Rohstoff ist. Dazu ist es Frau Kumars Geschäftsgrundla ge. Sie selbst drückte im Gespräch aus, die Umstellung auf torffreie Produkte kommt zu schnell, ausgereifte Lösungen gibt es noch nicht, da bisherige Versuche an Torf nicht heranreichen. Daraus schließe ich, sie würde auch andere Geschäftsfelder, wenn sie denn möglich und den Verkauf guter Produkte versprechen würden, ins Auge fassen.
    Gefehlt hat mir im Beitrag vollständig, dass die Entstehung von Torf um ein vielfaches langsamer verläuft als der Abbau, der Hinweis darauf, dass ein Moor, welches die Vorstufe von Torf sein muss, jährlich unter günstigen Bedingungen um 1 mm wächst und das Vorkommen begrenzt ist. Um den Torf zu gewinnen, muss entwässert werden, wodurch äußerst seltene Tiere und Pflanzen ihre Lebensräume verlieren. Sie sind selten geworden, weil es diese Lebensräume kaum noch gibt, obwohl sie zu den streng geschützten gehören. Torfabbau bedeutet im Endeffekt Raubbau an der Natur.
    Für Hobbygärtner ohne kommerzielle Notwendigkeit sollte es meiner Ansicht nach kein Problem sein, z.B. Kompost zu verwenden und auf Torf zu verzichten, da es in diesem Bereich nicht darauf ankommt, die höchsten und sichersten Erträge zu erzielen.

    onckel fritz
    Der Kommentar war wieder eine Sammlung sprachlicher und sachlicher Perlen, danke!
    eisenherz
    Friedenskonfere nz ist Krieg
    Wenn mich meine Geschichtskennt nisse nicht in die Irre führen, dann gab es auch kurz vor dem 1. und dem 2. Weltkrieg ein reges diplomatisches Gewusel und Konferenzen um Frieden.
    +++
    Erschütternde Rede des Serbischen Präsidenten Aleksandr Vucic: in 3 bis 4 Monaten wird der Krieg in Europa starten, vermutlich noch früher. Die USA will Russland auflösen und dafür Europa opfern. Er spricht von 15 Millionen Toten.
    https://x.com/123Koko_/status/1802355860611449189

    Meinenstein
    Über 90 Länder (aus westlicher Sicht ist das ja die (gute) Welt!) haben sich zur Friedenskonfere nz getroffen und es ging um so hehre Ziele wie von Putin/Rußland verschleppte Kinder, von durch Rußland bedrohte Ernährungssich erheit und Atomkraftsicher heit und Gefangenenausta usch! Merkt da jemand was, wie verlogen das alles ist !? Wer hat das Atomkraftwerk und die Zivilbevölkerung beschossen und verhindert das Getreide an Bedürftige Lände geliefert werden kann, usw.?!
    In dem Moment, wo die Nato nix anderes quatscht als weiter und intensiver Krieg mit Rußland zu führen, wird diese Friedenskonfere nzinszenierung der „Guten“ abgehalten. Aus meiner Sicht geht es NUR um Waffen und weiterer eskalierender Kriegsführung, auch unter dem Risko von Einsatz v. Atomraketen, bzw. um die Unterstützung der Bevölkerung dazu und erst recht wenn gerade nicht davon gesprochen wird! An den Taten sollte gemessen werden und nicht an dem was drauf ist auf der Verpackung. Für mich war diese Friedenskonfere nz eine verlogene Inszenierung um die eigene Eskalierung zu rechtfertigen

    Jacorakel
    Kleiner Nachsatz zum Wahlig-Kommentar:
    Ich blicke mich gut unterhalten fühlend auf die clown-esken Anstrengungen der SPD sich selbst zu begraben und jede Schippe dunklen Erdreichs, das auf den Sarg donnert, als Feenstaub zu verkaufen.
    Klingbeil nahm seinen Namen kürzlich allzu wörtlich und jemand, über dessen Vornamen man vor 30 Jahren noch ausgelassene Witze machte (auch über Cindy übrigens), bedient die damaligen Vorurteile doch recht gut. Und so geht man die Reihen durch und ....
    ich sag´s lieber nicht

    Frage in die Runde: wann ging das eigentlich los, das Sterben der SPD? Ich erinnere den Herrn Gabriel in Grönland. Da war mir zum zweiten Mal mulmig und das war mein persönlicher Kippppppunkt.

    eisenherz
    Gabriel der POP-Beauftragte und Grönland?
    Anders, wenn die SPD zu schwach ist und immer schwächer wird, dann sind die anderen stärker.

    Versteylen
    >>Ich erinnere den Herrn Gabriel in Grönland.<<

    "Ich erinnere AN den Herrn Gabriel in Grönland" oder "Ich erinnere MICH an den Herrn Gabriel in Grönland"?

    Und was war da? Ich erinnere mich daran nämlich nicht...


    Jacorakel
    https://taz.de/Klimaschutzplaene-der-grossen-Koalition/!5052890/




    onckel fritz
    Ich habe mich gerade über die Bildunterschrif t beömmelt: „Experten vor Ort: Angela Merkel und der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel 2007 in Grönland“
    Jacorakel
    weder noch
    MICH AN, wenn Sie es denn genau wissen wollen

    -Und was war da? Ich erinnere mich daran nämlich nicht..-
    sag ich nicht. Ist ja meine MICH AN.

    Exilant
    Hing wie ein nasser Sack unterm Heli.

    Im übrigen bin ich der Meinung, die Vermietung einer Stadthalle an Sozis und Grüne zwecks Abhaltung von Bundesparteitag en
    von der Verpflichtung auf Verzicht von kinderpornograf ischen Darstellungen abhängig zu machen.

    konrad
    Wenn ich den Sumpf austrocknen will, frag ich eine, die davon lebt?

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