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    Mittwoch, 17. Januar 2024, 5:05 Uhr
    Mittwoch, 17. Januar 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 17. Januar 2024

    • In welche Richtung dreht der Wind in Frankreich? Nach dem Rücktritt der Regierung ist der 34-jährige Gabriel Attal zum neuen Regierungschef ernannt worden. Er soll den migrationskritischen Kurs fortsetzen. Was das jetzt für Auswirkungen hat, darüber sprechen wir mit dem Journalisten Matthias Nikolaidis. Die quasireligiösen Züge in der Klimafrage erörtern wir mit dem Journalisten und Unternehmer Werner Reichel. Steuerexperte Martin Vinzenz Freiherr von Kraské erklärt die Steuerpläne für 2024, und Burkhard Müller-Ullrich kommentiert den Austritt des deutschen Philosophen Peter Sloterdijk aus dem Verein Deutsche Sprache und die allgemeine Erregung.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Matthias Nikolaidis

      Attal, Dati und die Probleme der französischen Gesellschaft

    • Kontrafunk im Gespräch mit Werner Reichel

      Klimareligion und Öko-Totalitarismus

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Martin Vinzenz Freiherr von Kraské

      Steuerliche Neuerungen

    • Kontrafunk-Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich

      Sloterdijk und die Erregungsgemeinschaft

      Man hat dem Verein Deutsche Sprache gelegentlich Säuberungsabsichten unterstellt. Und es ist ja wahr: Ohne bestimmte Vorstellungen von Reinheit lässt sich keine Sprachpflege betreiben. Doch selbstverständlich hat sich der Verein Deutsche Sprache gegen den Verdacht, irgendwelche Säuberungen veranstalten zu wollen, stets mit gefalteten Händen gewehrt. Man weiß ja, wie heikel der Vorwurf wäre, wenn Deutschlandfunk Kultur, „Zeit“ und „Spiegel“ ihn erhöben; die Nazikeule liegt immer griffbereit.

      Doch jetzt hat es eine Säuberung mit Schmackes gegeben, nicht Wörter betreffend, sondern einen Menschen: Ein richtiger Rauswurf war es aus Angst vor dem tobenden Mob. Denn die Unternehmerin und Publizistin Silke Schröder hat in der linken Blase gerade keine gute Presse, seitdem sie von der journalistischen Regierungskampftruppe Correctiv bei der falschen Veranstaltung gesichtet wurde. Sie war nämlich bei dem berüchtigten Treffen von zwei Dutzend Opponenten gegen die Massenzuwanderung aus Afrika und Asien anwesend. Da Silke Schröder aber auch Vorstandsmitglied des Vereins Deutsche Sprache war, schlug die Kampagne gegen sie sogleich ans Tor des Vereins, der umgehend eine flehentliche Erklärung abgab, man distanziere sich von den privaten Tätigkeiten dieses Vorstandsmitglieds und der Besuch dieser ebenfalls privaten Veranstaltung sei mit dem VDS weder abgesprochen noch von ihm initiiert oder autorisiert gewesen – was zweifellos zutrifft, denn Silke Schröder spricht auch Friseurbesuche und Supermarkteinkäufe nicht mit dem VDS ab, noch wartet sie auf deren Autorisierung. Wer das für nachvollziehbar hält, übersieht jedoch die Macht des Medienmobs. „Es spielt keine Rolle, ob Sie sich distanzieren, solange diese Dame im Vorstand bleibt“, krakeelte es aus tausend Twitter-Konten – von der Deutschen Umwelthilfe bis zu pawlowschen Politikern sämtlicher Block- und Ampelparteien erscholl der Ruf, Silke Schröder unverzüglich rauszuwerfen. Und während der Rauswurf noch in der Schwebe war, flogen die Geier der guten Gesinnung von ihren Nistplätzen an der Ericusspitze und im Deutschlandfunk Kultur los und kreisten über Beute mit Promibonus. 

      Welches andere Mitglied im Verein Deutsche Sprache ließe sich zu einem Statement drängen? Nach dem Muster: Distanzieren oder selber Nazi! Bei Vera Lengsfeld und Birgit Kelle klingelte der „Spiegel“ an, allerdings vergeblich. Dieter Hallervorden hatte der Deutschlandfunk rasch im Sack; er forderte: „Die Frau muss diesen Verein schnellstens verlassen“. Doch das Paradestück gelang einem Mitarbeiter von Deutschlandfunk Kultur: Er war so stolz auf seinen Fang, dass er das Statement von Peter Sloterdijk auf seinem privaten Twitter-Kanal als Faksimile-Trophäe präsentierte: „Hiermit kündige ich mit sofortiger Wirkung meine Mitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache e. V.“

      Bei Sloterdijk ist nun ein kurzes Innehalten angebracht, denn bejahrtere Beobachter des Kulturbetriebs erinnern sich vielleicht an die Sache mit den „Regeln für den Menschenpark“. Sie liegt ein Vierteljahrhundert zurück und war einer der großen Aha-Momente des Philosophen Sloterdijk. Er durfte erleben, wie eine Hatz funktioniert, und er war in der Rolle des Gejagten. Er hatte einen Vortrag erst in Basel, dann im Schloss Elmau gehalten, der gewagte Spekulationen über die Züchtbarkeit des Menschen enthielt – interessante, vielleicht auch falsche Spekulationen, deren Inhalt jetzt nichts zur Sache tut. Es ging auch damals kaum darum, sondern es herrschte vielmehr eine medienöffentliche Lynchstimmung, die dadurch geschürt wurde, dass die Journalisten einen Überbietungswettkampf der Entrüstung und des Verurteilens aufführten, meist ohne Textkenntnis und noch öfter ohne Textverständnis, denn Sloterdijks Gedankengänge setzten doch die Fähigkeit zu einer gewissen intellektuellen Anstrengung voraus. Jagt ihn, denn er ist ein Nazi, lautete der Schlachtruf dieser Feuilletonmeute. Sloterdijk, der von diesem Shitstorm avant la lettre, denn das Internet steckte noch in den Anfängen, und von der Macht des konzertierten Missverstehens kalt erwischt wurde, sprach später verächtlich von der Erregungsgemeinschaft, die für den modernen Medienbetrieb konstitutiv sei. 

      Dass derselbe Mann sich nun der akuten Erregungsgemeinschaft gegen Silke Schröder anschließt, berührt eigentümlich und ist fast noch ärgerlicher als das Einknicken des Sprachvereins, der sich zwar unpolitisch gibt, aber auf seiner Website aus der Feder eines noch amtierenden Vorstandsmitglieds verkünden lässt, dass die Partei AfD stinke. So wörtlich. Nein, der Fall Sloterdijk ist ein besonders intrikater, weil er der Urheber einer Formulierung ist, die im Zusammenhang mit der Moderation von Migrantenströmen jetzt ständig Leuten wie Björn Höcke oder Martin Sellner zugeschrieben wird. Die Formulierung lautet: „wohltemperierte Grausamkeit“. Am 30. Juli 2015 sendete ausgerechnet der Deutschlandfunk ein Gespräch mit Sloterdijk, in dem dieser klipp und klar sagte, „dass eine allzu attraktive Nation ein Abwehrsystem aufzurichten habe, zu dessen Konstruktion eine wohltemperierte Grausamkeit vonnöten sei.“ Es versteht sich, dass auch daraufhin die Meute heulte, aber das ging im Herbst desselben Jahres 2015 sowieso unter.

      In den neun Jahren zwischen 2015 und heute hat sich allerdings etwas ereignet, das nicht nur für Peter Sloterdijks Verhalten, sondern auch für das des wacker-harmlosen Sprachvereins und zahlloser weiterer Personen und Institutionen eine mögliche Erklärung bietet. Es ist die die Transformation eines halbwegs freiheitlichen Rechtsstaats in eine Meinungsdiktatur. Es ist die Ausbreitung eines neuen regierungsfinanzierten Totalitarismus. Was will denn der Verein Deutsche Sprache e. V. den SA-Truppen des Internets entgegensetzen, die nach der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über die – Achtung: wörtlich! – „Vorständin“ Silke Schröder tausendfach „dreckiger Faschoverein“, „Verein deutscher Nazis“ und Ähnliches posteten?

      Gut, man kann das ignorieren. Aber dann kommt die SPD-geführte Verwaltung der nordrhein-westfälischen Stadt Kamen ins Spiel. Dort hat der VDS seinen Sitz. Und man bedeutet dem Verein, dass er für seine nächste Mitgliederversammlung wohl keine Räumlichkeiten bekommt. Demutsgesten nützen demjenigen nichts, der zum Abschuss freigegeben ist. Es wird nämlich immer weitergehen und in diesem Jahr des Herrn auf eine immer härtere Tour. Die Machthaber schlagen um sich und sind zu allem bereit, weil es die behagliche Mitte zulässt und nicht wahrhaben will. Jetzt sollen die Eigentümer des Potsdamer Hotels, wo die rechte Konferenz und der linke Enthüllungszauber stattfanden, wirtschaftlich vernichtet werden. Die Bank kündigt die Kredite; die Hausherrin soll ihr Eigentum in Sachsen verlieren, und Potsdam, auch SDP-geführt, prüft, ob man ihr nicht die Verfügungsberechtigung über das Landhaus Adlon irgendwie entziehen kann. So geht es zu im besten Deutschland aller Zeiten. 

    Kommentare
    Axel
    Der Witz des Monats: "Der Staat hat ichts zu verschenken". Unser Staat verschenkt den Zigmilliarden nach das Steuergeld in die ganze Welt!!!
    Huejos
    Müller-Ullrich zeigt in seiner Kommentierung der schändlichen Unterwerfung des Vereins deutsche Sprache unter die politische Korrektheit, dass er nicht einer unter vielen Kommentatoren ist, sondern einer der allerbesten. Treffend im Argument, blendend in der Formulierung , überzeugend im Charakterlichen . (Ja, das gibt es im Journalismus) Der Kampf gegen das Gendern seitens des VdS hat durch die eigene Rückgratlosi gkeit damit jede Glaubwürdigkeit verloren.



    Marthe
    Sehr guter Kommentar!
    Hab ihn weitergeleitet aber es wird nicht geglaubt, das gegen den Eigentümer so rigoros vorgegangen wird und ich kann da auch nichts finden. Suche ich verkehrt?

    Winnie Schneider
    Großes Lob dem feinsinnigen, zugleich deutlichen Kommentar zum gefallenen „Verein deutscher Bücklinge“. Schade um ihn!
    Winnie Schneider
    Nachtrag: Sloterdijk Bückling hat mich dagegen nicht gar so überrascht.
    Huejos
    Wie ich gehört habe, dass Sloterdijk beim Finanzminister die Hochzeitsrede hält, war mir klar: dieser Filosof ist kein kritischer Denker, sondern ein Anpasser, der nur so tut, als wäre er einer.
    Winnie Schneider
    Sloterdijks Bückling sollte es natürlich heißen.
    Ortelsburg
    Von Sloterdijk hätte ich eher das Gegenteil erwartet, nämlich daß er protestiert, wenn der VDS ein Mitglied rügt.
    Bei der Klimareligion möchte ich etwas widersprechen. In den Siebzigern war noch von NATURschutz die Rede. Daß der sogenannte Klimaschutz das glatte Gegenteil von Naturschutz ist, sieht man daran, daß bedenkenlos Wälder für Windräder abgeholzt werden und die Klimaspinner da seltsamerweise ganz still sind. Die gewaltige Ressourcenversc hwendung für ein Windrad ist auch noch zu erwähnen, Beton, Stahl etc. Die Zerstörung des Waldbodens kommt noch hinzu.
    Zur Klimareligion gibt es ein interessantes Buch, einen dystopischen Roman: Hinter der Zukunft, von Thomas Eisinger. Teilweise beängstigend zu lesen, weil erschreckenderw eise manches gar nicht so weit hergeholt erscheint.

    Jacorakel
    Daniele Ganser, Markus FIedler, Dirk Pohlmann, Ulrich Mies, Kayvan Soufi-Siavash, Boris Reitschuster, Prof. Bhakdi, Prof. Hockertz, Prof. Wiesendanger, Prof. Michael Meyen, Paul Brandenburg, Prof. Schwab, Markus Krall, Uwe Tellkamp, Ulrike Guerot, Marie-Luise Vollbrecht, Bodo Schiffmann, H-G. Maassen......

    und nun auch Silke Schröder

    stehen stellvertretend für vermutlich Hunderte, die schlicht mit Dreck beworfen werden, weil man in der absurden, woken Blase schon lange nicht mehr an Diskurs und Austausch von Sachargumenten interessiert ist. Für die läuft es totalitär am besten, weil sie ja wenig bis Nichts in der Birne haben, um in freier Wildbahn zu überleben. Und es wird alles dafür getan, dass es so bleibt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
    Der Mittelstand beginnt wohl zaghaft sich zu verweigern und das Wetter macht gerade auch nicht mehr mit.
    Viele, die heute nicht vor die Türe gegangen sind, werden auch nicht wissen, dass es nicht glatt war. Ich lese immer noch verblüfft in einer Münchner Tageszeitung, es rolle die nächste Front an...mir fehlt schon die vorangegangene...-so ein Durcheinander!

    Kantapperkantapper
    Verängstigte Menschen sind schnell gefügig gemacht und glauben jeden Sch...
    Das ist genau das, was der sich immer weiter um sich greifende, geifernde Kloakenjournali smus und die staatsdienerisc hen Bücklingsmed ien anstreben. Je weiter linksgrün, desto bösartiger.
    Siehe brandaktuell "Corruptiv", ach Moment, die heißen ja "Correctiv".

    Ich hoffe, dass diese stasiesken Schmierfinken mit Klagen nur so überschüttet werden.

    Jacorakel
    Ich sage nur: Grundrechtsentz ug.
    Und vermutlich liegt es daran, dass ich rechts-rechts-Natsie bin, weil mir gleich 1935 als erste Assoziation dazu einfällt.
    Wo sind wir nur wieder hingekommen. Meine Großeltern haben wirklich nicht gewollt, dass ich sowas erleben muss. Mal sehen, ob es so sein wird oder nicht

    Jacorakel
    oh je, nicht " , dass" und dann ", weil"
    sondern weil und dann dass
    weil ich rechts- rechts und dass mir gleich

    Kantapperkantapper
    Was Herr Reichel anspricht, wird weiter ausufern. Das haben Ideologien nun mal an sich.
    Die Klimapsychose ist das ideale Vehikel für „Grüne“. Es fließen ja bereits Abermilliarden.

    Man kann, völlig problemlos, dumm wie 3 Meter Feldweg sein (was man derzeit bei der „grünen“ Führungsspit ze 1 zu 1 beobachten kann), mit dem Klimawahn lässt sich herrlich Politik machen.
    Man braucht keinerlei Hirn dafür, und man kann die idiotischsten Debatten führen, völlig gleich, der Absurdität sind dort keine Grenzen gesetzt. Das macht die "grüne" Partei als Sammelstelle für Nichtsnutze und Klippschüler so attraktiv.

    Die sogenannten „Grünen“ haben schlicht nichts anderes drauf als dieses Idiotenthema (und fachlich gesehen bekommen die ja selbst das nichtmals hin!), da kann man wunderbar von Apokalypsen schwurbeln, Ängste schüren und -- ganz wichtig! -- verbieten, verbieten, verbieten. Und sich dabei selber einreden, dass man doch „Gutmensch “ sei.

    Die perfekten nützlichen Idioten für feuchte Transformations pläne zur totalen Kontrolle und Entrechtung der Bürger.

    Man kann nur von Glück reden, dass immer mehr Leute diese krankhaft teure, sinnlose Riesenverar**** und das perfide, brandgefährliche Spiel der "Grünen" durchschauen.
    Und in 2025 kommen die "grünen" Amokläufer schon noch unter die 10%.

    Knarfi
    Der Kommentar des Tages gehört in die absolute Oberklasse, wirklich fantastisch!
    konrad
    "Willkommen zurück": Zurück wohin, woher? Ihnen auch einen Gruß zurück!

    Madame
    Das Deutsche ist eine neutrale Sprache!
    Gegen das Gendern wird ästhetisch (verhunzen) und sprachökonomisch (unlesbar) argumentiert, was man genderseits ignoriert, und zwar von  Frauen in Unternehmen (Apple Post Amazon Banken), die auf Geschlechterger echtigkeit und Geschlechtersen sibilität rekurrieren. Sie behaupten, dass deutsche Wörter ein Geschlecht hätten und die meisten Wörter in der deutschen Sprache männlich seien (»der«-Wörter und Wörter mit »er«-Endung), weshalb dies zu ändern sei mit feministischen Sonderzeichen, Partizipialsubs tantivierungen (Radfahrende Arbeitende Forschende) oder so:

    -der Gast zu Gästin
    -der Vorstand zu Vorständin
    -Schwester zu Schwesterin. 

    Das alles aber ist Fake. Es beruht auf einem linguistischen Übertragung sirrtum vom Lateinischen auf das Deutsche. Im Lateinischen tragen die Substantive die Deklinationskla sse (Genus) in sich selbst. Im Deutschen jedoch ist es der Artikel, der die Deklination bestimmt. Deutsche Wörter (Substantive) haben kein Geschlecht. Die Artikelsetzung im Deutschen ist willkürlich (das Weib!).
    Gegen das Gendern muss endlich strikt linguistisch argumentiert werden und es muss verboten werden, denn es hat sich inzwischen zu einem Kulturkampf ausgeweitet, so dass Gegner des Genderns als rechts und sogar als Nazi verfemt werden. Siehe Kommentar von BMU.

    Xaver Huber
    Herrn Müller-Ullrichs Kommentar ist schlicht brillant.
    Was Herrn Sloterdijk anbelangt, so ist seit geraumer Zeit sein Bemühen offenkundig, auch und letztlich wohl aus finanziellen Gründen, seinen exponierten Intellekt der politischen Korrektheit unterzuordnen.
    Ein Eintrag in das "verbale Poesiealbum" Herrn Nikolaidis: Wenn Sie einen tatsächlichen und nicht nur bildhaften Sachverhalt wiederholt ohne das Modewort sozusagen beschreiben täten, würden Ihre Aussage noch mehr an Intensität gewinnen.
    Ad Klimareligion / Werner Reichel: "Wer nicht an Gott glaubt, glaubt nicht nichts, sondern alles möglich." In verschärfter Form "… sondern an allen möglichen Blödsinn." – Gilbert Keith Chesterton
    Es dürfte kaum eine Phase in der zirka drei Millionen Jahre langen Entwicklung der Menschheit geben, in der der Kontrast zwischen augenscheinlich er globaler Technikdurchdru ngenheit und Irrationalität großer Teile der (westlichen) Gesellschaft derart grotesk ist.
    Besonders im Kant-Jahr 2024 drängt sich mehr als die Vermutung auf, die Aufklärung ist nicht nur gescheitert, sondern besagte Teile der Menschheit "praktizieren" eine derart realitätsferne Wirklichkeitsbe trachtung, die jeden historisch-anthropologisch en Vergleiches entbehrt.

    setra
    zu Werner Reichel:
    Guter Vortrag. Was noch hinzukommt ist, dass bei der "Sendung mit der Maus" ebenfalls Erklärungen über Klimawandel und wie wir die Welt retten, Einzug gehalten hat. Das ist fatal. Hier werden bei den Kleinsten schon Ängste geschürt.

    Kantapperkantapper
    ... und Habeck und seine Frau (?) schreiben Weltuntergangsm ärchen!

    Wie krank kann es wohl noch werden?

    Jacorakel
    eine Leseprobe zu einer Dystopie nach Paluch
    Kapitel: Nach der großen Flut
    Die Menschen leben auf den Bergen, der Boden ist
    geschrumpft, der Meeresspiegel dramatisch angestiegen.
    Das verbliebene Land ist mit Hochhäusern zugebaut,
    deshalb wachsen die Orte raus aufs Wasser. Wer es
    sich leisten kann, lebt in schwimmenden Häusern.
    Auf künstlichen Inseln wird Gemüse angebaut. Weil es
    kaum Muttererde gibt, sind Gemüse und Kartoffeln eine
    Delikatesse. Muscheln, Krabben, Krebse und Fische dagegen
    können die Kinder nicht mehr sehen. Besonders der Algen-
    salat ist verhasst, muss aber sein, wegen der Vitamine.
    Jeder hat ein Boot. Die Kinder haben Kajaks, die Eltern
    haben meistens größere Kanus. ....

    Eine Leseprobe zum Positiven a la Ulrike Herrman von der TAZ, aber immer noch von des Habecks Frau

    Zurück zur Natur
    Die Menschen leben so, wie die Natur es vormacht. Alles,
    was die Natur hervorbringt, kann sie am Ende wieder in
    ihren Kreislauf aufnehmen. Nichts wird verschwendet, alles
    dient dem Wachsen. Die Sonne liefert die meiste Energie.
    Elektrischer Strom schadet dem Klima nicht und ist immer
    im Überfluss vorhanden. Es muss nichts mehr verbrannt
    werden, um Energie zu gewinnen. Die Luft ist sauber, die
    Menschen können frei atmen und werden selten krank.
    Die Heizungen arbeiten mit Strom, die Fahrzeuge fahren
    elektrisch, und auch alle Firmen, die etwas herstellen,
    benutzen Strom aus Sonnenenergie.

    Andrea Paluch: die besten Weltuntergänge

    Kantapperkantapper
    Wie sagte schon der (nur noch außerhalb der SPD) unvergessene Helmut Schmidt:
    Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen.

    Zu Frau (?) Paluch:
    Großartige Leistung! Allerdings nur dann, wenn die eine Siebenjährige wäre. Was sie meines Wissens nach aber nicht ist (Hoffentlich. Habeck ist "Grüner", und die so mit Kindern und so, besser mal etwas sehr vorsichtig sein) ;-)
    Zynismus beiseite, ehrlich, so einen geistigen Paluch-Dünnschiss hätte ich als Kind als Zündmaterial für unsere Lagerfeuer verwertet. Und dann Winnetou, Lederstrumpf oder den Seewolf gelesen.
    (Mal im Ernst, welche halbwegs zurechnungsfähige Frau rennt schon freiwillig mit dem Habeck durch die Botanik?)

    Über Frau tazknete lasse ich mich gar nicht erst aus. Arrestgefahr. Noch vor ungefähr zehn Jahren habe ich dieser wohl nun vollends Durchgeknallten zweimal in kleinen Vorlesungsräumen zugehört.

    Seis drum, Erfahrung macht klug.
    Ansonsten würde ich heute wohl anstelle des Kontrafunks vermutlich solchen Ströer-Hampelmännchen wie diesen "Rezzo" oder wie sich diese getubten Ausflüsslinge alle nennen, hören.
    Dank sei Gott! :-)


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