Flg.33: Frieren für die ARD

Erstausstrahlung: Sonntag, 21.08.22, 07:05 Uhr

Die Publizisten Peter Hahne, Gunnar Schupelius und Gunter Weißgerber diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den deutschen Kanzler, der von seinem antisemitischen Besucher in Berlin überfordert ist, über die Korruption in den Rundfunkanstalten, wo sich die Kontrolleure selber kontrollieren, über galoppierende Gaspreise, die jetzt dazu führen, dass Stickstoff aus Russland eingeführt werden muss sowie über die obstinate Verwendung des Wortes „Starkregen“ im Wetterbericht.  

Kommentare
Gudrun Schmidt
Als Bürger Deutschlands in einer freien Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, würde mich überhaupt nicht interessieren, was welches Unternehmen und welche Privatperson für persönliche physische Handlungen ausführt, persönliche Motivationen hinter dem persönlichen Handeln stehen könnten und ob Gewinne oder Verluste mit den persönlichen physischen Handlungen erzielt wurden oder nicht, da jedes Individuum für seine physischen Handlungen persönlich haften müsste und jedes Indivdiuum frei auswählen dürfte, was es von wem konsumieren möchte und was nicht, mit welchen Mitmenschen man freiwillig zusammenarbeiten möchte und mit welchen nicht.
Steuer- und Abgabenzwang, Produktions- und Handelzwänge, Geldverwendungszwang , etc. etc. ist doch der eigentliche Elefant im Raum!
In einer freien Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung wären all diese Themen die heute besprochen wurden keine! Die Menschen hätten die freie (Aus)Wahl: betreutes Denken und Leben oder selbstbestimmtes, eigenverantwortliche s!

Bekassine
Um ehrlich zu sein, mir vergeht schon die Lust hier Gespräche anzuhören, in denen vom antisemitischen Besucher Abbas die Rede ist, davon, dass die Klimakatastrophe eigentlich gar keine ist und schon gar nicht durch menschliches Wirtschaften verursacht und dass verzweifelte Jugendliche, deren friedliche Appelle nullkommanichts bewirkt haben, nur klebende Spinner sind, die die armen Autofahrer terrorisieren. Da kann ich auch die Bild-Zeitung lesen.
Bloss weil Ihr/Sie bei der Corona-Hysterie recht hattet/n mit Information und Kritik, gilt das nicht für die anderen Themen-Felder. Übrigens Italien verdorrt gerade, nix mehr mit, da ist man immer gerne hingefahren weil schön warm. Und Pakistan versinkt gerade in Monsun-Überschwemmungen nach vorheriger Hitzewelle um 50°. Und in Berlin sterben reihenweise die Stadtbäume. Macht aber nix, alles ganz normal, gelle. Immer schön die Augen und Ohren zukneifen, damit man nichts sieht.

Cornelia
Ich finde das Statement von Peter Hahne zu den GEZ -Gebühren schon etwas abgehoben und auch zynisch (dass er ja leider weiterhin GEZ Gebühren bezahlt weil man ja die Hand, die einen füttert - „und das nicht schlecht“ - nicht beißt). Dann anschließend allen Zuhörern gleich noch rät, doch bitte die Gebühren an Kontrafunk zu bezahlen (was ich natürlich liebend gerne tun würde). Es gibt sehr viele Menschen bei uns, die sich gerade standhaft und aufwändig über Monate und länger gegen die GEZ Gebühren zur Wehr setzen, teilweise bis vor die Verwaltungsgerichte und weiter gehen . Das alles ist kein Spaziergang weil es sehr energieraubend, zeitaufwendig und u.U. kostspielig ist. Ziemlich wahrscheinlich verdienen die „GEZ-Kämpfer“ kaum annähernd so viel wie Herr Hahne. Hier wären realisierbare und erfolgsfördernde Tipps zum Widerstand angebracht. Es ist alles leichter, wenn man seine Schäfchen im trockenen Stall stehen hat. Das ist in diesen Zeiten für viele Menschen schon lange vorbei. LG

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    Marc Friedrich (Finanzexperte und Buchautor), Dirk Pohlmann (Dokumentarfilmer und Journalist) und Henning Rosenbusch (Kontrafunk-Redakteur und Fotograf) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den kommenden Kriegswinter, die bevorstehende Gas-Triage und die gegenwärtige Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft durch staatskapitalistische Großkonzerne und deren willige Vollstrecker in Medien, Wissenschaft und Politik. Außerdem geht es um die Frage, wie die Stunde der Wahrheit immer wieder hinausgeschoben werden kann.